[Ich lebe! Ich atme! Ich bin!]
Ich atme tief ein …
Meine Augen sind geschlossen
Ein Lächeln tanzt auf meinem Gesicht
Während mein Brustkorb sich mit Leben füllt
Ich spüre den weichen Windhauch auf meiner Haut
Und vernehme den unnachahmlichen Duft von Freiheit
Der mein ganzes Sein in Seligkeit kleidet
Ich bin vollkommen gegenwärtig
Mit allen Sinnen (in diesem Moment)
Ein erhabener Augenblick
Geboren in der Stille der Einsamkeit
Ich atme aus …
Und lasse alles gehen
Was in mir keinen Halt finden soll
Tausende Glücksgefühle fluten meine Seele
Lichtstrahlen küssen meine Augen
Die inzwischen vor Freudentränen überquellen
Gott, was für ein unfassbares Geschenk
Ich lebe! Ich atme! Ich bin!
Dem Himmel so nah …
(Auszug aus: Der Eremit – Meditations)

