Trotz der Kälte dieser Tage
Dringt die Wärme sanft in mein Leben
Erfüllend, bemutternd, strahlend und still
Ich bin hoffnungsvoll
Zum Träumen bereit …
Von einer Welt – wiederhergestellt
Deren Glieder wieder von Liedern durchzogen sind
Weiß und Blau leuchtet mein Traum
Sowie der selige Himmel in mir
Golden erstrahlt meine Zuversicht
Denn das Weinen des Winters
Bringt mir das Lachen des Sommers
Prüfende Schläge jetziger Tage
Verwandeln sich langsam
In die Herrlichkeit kommender Zeiten
Mein kalter Atem verrät
Das ist erst der Beginn
Die Geburtsstunde einer Wandlung
Deren Zauber ich erleben darf
Ach‘ welch‘ Segnungen
Auch die schweren Tage zu bringen vermögen
Ach‘ welch‘ Schatz
Auch die dunkelste Stunde bergen kann
Ich staune und begehre nicht auf
Lasse zu im Vertrauen
Verharre im leuchtenden Antlitz der Wonne
Und mein Innerstes flüstert:
„Es ist nicht mehr weit …“
(Auszug aus: Der Eremit – Meditations)
Bild: © Andrej J. Haller

